Arbeiten und Referenzen

Die folgenden Bilder sollen einen Einblick in mein Schaffen ermöglichen. Auf Wunsch zeige ich Ihnen die Gärten und Grünanlagen auch gerne vor Ort.

  • Floristinnen-Garten.

Grosse Vielfalt auf kleinem Raum

Ein sinnvoll gegliederter Garten bietet auf kleinstem Raum viel Abwechslung: eine südexponierte Stützmauer vor dem Haus, der schattige Hang auf der Nordseite des Grundstücks, der Kiesweg zum Gartenhäuschen, das Flachdach der Garage. Mit etwas Phantasie lässt sich aus diesem Mosaik ein Paradies zaubern – ein Paradies für Sie, Ihre Familie und ebenso für die Natur.

  • Farbenpracht mit Wildstauden.

Staudenpflanzungen

Als Stauden werden landläufig Pflanzen bezeichnet, deren oberirdische Teile während der Vegetationsruhe absterben. Die meisten von ihnen sind mehrjährig und treiben im kommenden Jahr wieder aus. Die Kunst besteht darin, sie so zu kombinieren, dass die einzelnen Arten in ihrem Wuchsverhalten zueinander passen und das Beet nahezu ganzjährig attraktiv ist, an sonnigen wie an schattigeren Standorten. Lenkende Pflegeeingriffe sollten möglichst wenig nötig sein und sind dennoch entscheidend für das langfristige Funktionieren.

  • Berg-Laserkraut – ein Doldenblütler, der von Jahr zu Jahr schöner wird.

Jura-Miniatur

Dieses Gartenelement orientiert sich an den Kalkschuttfluren des Juras. Stimmige Bilder ergeben sich durch eine gekonnte Strukturierung mit formwilden Steinen, Altholz oder Kalktstein-Trockenmauern. Auch Sandlinsen zur Förderung bodenbrütender Wildbienen lassen sich optimal integrieren. Durch die Bepflanzung mit für diesen Standort geeigneten Arten wird aus einem sterilen Steingarten eine blühende Juralandschaft, die erst noch durch minimalsten Pflegebedarf punktet.

  • Auftritt von Eselsdisteln und Färberweid.

Ruderalflächen

Auf Kies oder Mergel wächst eine imposante, überaus blütenreiche und hochdynamische Gesellschaft von Pflanzen. Deren Nischen sind offene Bodenflächen, die sie mit unglaublicher Geschwindigkeit besiedeln. Hier wimmelt es nur so von Insekten. Viele der Pflanzen sind ein- oder zweijährig und darauf angewiesen, dass durch radikale Pflegemassnahmen wieder Lücken geschaffen werden, in denen aus ihren Samen die nächste Generation heranwachsen kann.

  • Artenreiche Blumenwiese vor historischer Kulisse.

Pfarrgarten Wölflinswil

Als Schaugarten für Naturmodule (ein Projekt des Kantons Aargau und von JardinSuisse) konzipiert, hat er sich zu einer regionalen Inspirationsquelle für interessierte Privat- und Fachpersonen (Landschaftskommisionen, angehende Gartenbautechniker, Naturschutzvereine …) entwickelt. Das Areal ist öffentlich zugänglich und beschildert.

  • Inseln im Asphalt.

Öffentliche Flächen

Naturnahe Gestaltung ist auch im öffentlichen Raum immer häufig gewünscht, einerseits zur Artenförderung andereseits als Inspirationsbeispiel. Um das zu erreichen, müssen die Flächen nicht nur für Insekten attraktiv sein, sondern auch ästhetisch überzeugen. Und dies alles bei möglichst minimalem Pflegeaufwand.

  • Blütenwolken auf dem Kieswall …

Schulanlagen

Für die kindliche Entwicklung und unsere Zukunft ist es zentral, dass Heranwachsende schon früh Naturerlebnisse machen können. Es braucht Umgebungen, die leben, sich verändern, verändert werden dürfen, auch mal stacheln oder piksen. Komponierte Staudenrabatten oder Steinwüsten sind hier nicht angesagt, sondern robuste Pflanzengesellschaften, die durch ihre Dynamik allfällige Störungen schnell korrigieren.